How to avoid learning from failures.

Failures are annoying. There is no way to pretend that it feels good to fail. Mistakes, failures or defeats in your job, private life or sport are threatening for your self-confidence and self-perception. Nobody likes to fail in a plan or project. We all prefer to be successful, it just feels better and we love the positive recognition by others.

But mistakes are part of our lives. Babies have to get up for hundreds of times before they succeed in walking. Every trial is part of a learning process and the basis for future success.

As adults we always will experience failures as soon as we try something new. The only safe way to avoid mistakes is, to stick to what we already can do. But this also means not getting better, missing the experience to develop, staying clear of new things to learn and taking any risks.

Failures are unavoidable during development. The difference between using the mistake as a future guidance or being paralyzed by failures is how we cope with setbacks.

How to avoid learning from your mistakes.

The best possibility to avoid learning the lesson after a mistake is denial. There is a great picture for failure: a dead horse. You could just accept the horse died and dismount. But you could try to saddle the horse differently, to put spurs to your horse, to motivate it, because maybe it’s not fully dead yet. Maybe if we strongly believe, it gets back on track.

The second effective possibility is to find people or conditions that are responsible for the failure. This perception is quite helpful because it does not compromise your self confidence and you can do the same mistake over and over again, because it was not your fault.

Mistakes are Lessons on the way to your Success.

If you are really crazy, you still might be interested in getting something positive out of a failure and to learn your lesson. To benefit from a failure, you must be quite honest to yourself about the processes which lead to the mistake. That’s not comfortable. But it changes the perception of a mistake from “miserable failure” to a “lesson on the way to success”.

Collecting determining factors for the failure is already a good start. Putting all these factors in brackets which are external and can’t be controlled by you is the next step (e.g. weather, illness). The remaining are factors that you can influence in order to make your project successful next time. It definitely takes some time and consideration to figure out what and how to change your course of action for the next time.

Maybe it can be part of your assessment to include good friends, colleagues or coaches and their opinion, because they are usually less involved in the whole process, which can be a good thing. Stay clear from people who pretend to know everything and who will tell you that they already knew everything before…. They just try to feel better by putting you down.

Failure is simply the opportunity to begin again. This time, more intelligently! (Henry Ford)

Wie Sie aus Ihren Fehlern nichts lernen.

Scheitern ist doof. Man kann es nicht wirklich schönreden. Fehler und Niederlagen, ob beruflich, privat oder im Sport, sind ein Angriff auf unser Selbstbild und Selbstbewusstsein. Niemand möchte gern mit einem Vorhaben oder Plan Schiffbruch erleiden, wenn er wählen könnte. Wir alle sind lieber erfolgreich, um vor uns selbst und anderen gut da zustehen.

Dabei ist Scheitern ein Teil unseres Lebens. Schon kleine Babies versuchen hunderte Male aufzustehen, bevor es ihnen endlich gelingt. Jeder Versuch ist dabei Teil eines Lernprozesses und schafft die Voraussetzungen für den späteren Erfolg.

Auch als Erwachsener werden wir Misserfolge erleben, wenn wir Neues probieren. Nur, wenn wir immer tun, was wir bereits können, ist ein Scheitern relativ unwahrscheinlich. Das heißt aber auch, dass wir nicht besser werden, uns nicht weiter entwickeln, nichts Neues lernen und kein Risiko eingehen dürfen.

Fehler sind in der Regel unvermeidlich. Was den Unterschied macht, ob wir Fehler konstruktiv nutzen können, oder ob uns diese Fehler lähmen ist der eigene Umgang mit diesen Niederlagen.

Wie man nichts aus Fehlern lernt

Die beste Möglichkeit, um aus Fehler nichts zu lernen ist es, sie zu verleugnen. Dafür gibt es das schöne Bild, des toten Pferdes für das Scheitern. Man könnte das Pferd einfach für tot erklären und absteigen. Aber man kann das Pferd noch einmal neu satteln, ihm die Sporen geben oder ihm gut zureden, denn vielleicht ist es ja noch nicht ganz tot. Vielleicht wird es ja wieder. Man muss nur dran glauben.

Die zweite sehr effektive Möglichkeit ist es, andere Personen oder Umstände zu finden, die schuld sind. Diese Sichtweise hilft auch ungemein, um den gleichen Fehler immer wieder zu machen, denn man war ja nicht schuld.

Fehler als eine Lektion auf dem Weg zum Erfolg

Sollten Sie jedoch ganz verrückt sein und Interesse haben, Fehler als eine Lektion zu sehen und etwas Positives daraus zu gewinnen, müssen Sie ehrlich zu sich sein. Das ist unbequem, aber der einzige Weg. Fehler sind dann eine Lektion auf dem Weg zum Erfolg und kein Versagen.

Ein guter Anfang ist eine Liste, auf der Faktoren eingetragen werden, die zum Misserfolg des Projektes beigetragen haben.

Im nächsten Schritt setzen sie all die Rahmenbedingungen in Klammern, auf die sie keinen Einfluss haben (Wetter, Krankheit…). Was übrig bleibt, sind Faktoren, die sie beim nächsten Mal ändern und besser machen können. Die einzelnen Faktoren bedürfen sicher weiterer Überlegungen, um sie beim nächsten Anlauf besser zu gestaltet.

Die Identifikation von beeinflussbaren Faktoren kann dabei auch beinhalten, Freunde, gute(!) Kollegen oder Trainer einzubeziehen und sich deren externe Sicht der Situation anzuhören. Vermeiden Sie dabei Mitmenschen, die glauben alles besser zu wissen oder die mit einem „das habe ich Dir gleich gesagt“ Ihre konstruktive Haltung torpedieren, um sich selbst besser zu fühlen.

Versagen ist einfach die Gelegenheit, es noch einmal zu versuchen, nur dieses Mal intelligenter! (Henry Ford)

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Tipps zum Weiterlesen:

Tim Harford (2012): Trial and Error – Warum nur Niederlagen zum Erfolg führen. Rowohlt Taschenbuch.

Erik Kessels (2016): Fast Perfekt: Die Kunst hemmungslos zu scheitern. Wie aus Fehlern Ideen entstehen. Dumont.

Paul Watzlawik (2009):  Anleitung zum Unglücklichsein. Piper Taschenbuch (ein Klassiker!)

Are we at the mercy of our habits?

While our habits sometimes perpetuate unwanted behavior (e.g. procrastination); they can on the other hand support a healthy and successful lifestyle without the need to push our will power to the limit.

Habits have the purpose to save our energy. This mechanism can be beneficial and helpful for our health and success in our lives, but it’s necessary to understand the functioning of habits beforehand.

Here you can read blog post part 1 about habits: “Habits set your course for success”

Once we decided consciously what to eat, if and how often we practice any sports, and how we organize our duties it becomes a habit and we don’t even think about it anymore. The habits are always connected to a reward, which needs to be identified. The personal benefit is not always that obvious so it might require a bit of self-observation.

Example: If you always come home from work, stressed, you compulsively start to search all drawers for chocolate or salty snacks. During periods with a lot of stress, you start to gain weight with this habit, which creates even more stress. Even though you urgently want to stop this habit, it seems to be impossible for you to leave the vicious circle.

Figuring out, what triggers the specific habit (stressful day, coming home, switching on TV) and which kind of reward is the result for you (relaxation, being kind to yourself) are important hints to assess and change habits.

A habit-diary can be a crucial help. For that purpose it is necessary to write down what you did before your habit “kicked in” (came home, switched TV on etc.), how you felt at this moment (fully exhausted, tensed, hungry) and how you feel after the usual action (relaxed but guilty).

The assessment of your habit might require some days of self-observation and a bit of patience but it will give you some worthy knowledge about yourself.

 

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VX Sports supports Team Sport

Had a good session with Jamie Tout from VX Sport / New Zealand at International Sport Academy in Singapore.

Including GPS, tracking of forces, speed and training load into any team training gives you information instead of just guessing parameters.

Sind wir unseren Gewohnheiten willenlos ausgeliefert?

Während Gewohnheiten mitunter unerwünschte Verhaltensweise aufrechterhalten (z. B. das Aufschieben wichtiger Aufgaben), können sie uns auch helfen, gesund und erfolgreich zu werden, ohne unsere – nachgewiesenermaßen limitierte – Willenskraft übermäßig strapazieren zu müssen. Veränderungen, die weniger Energieaufwand und Willenskraft erfordern sind langfristig erfolgreicher und leichter aufrechtzuerhalten.

Den Mechanismus von Gewohnheiten, unsere Energie zu sparen, können wir uns zu Nutze machen, um unserem Leben im gewünschten Bereich eine andere Richtung zu geben. Dazu ist es erforderlich herauszufinden, wie Gewohnheiten funktionieren:

Irgendwann einmal haben wir bewusst entschieden, was wir essen, ob und wie oft wir Sport treiben oder wie wir die Erledigung von Aufgaben organisieren. Diese Art und Weise wurde dann zu unserer Gewohnheit, über die wir nicht mehr nachdenken. Diese Gewohnheit ist mit einer Belohnung für uns verbunden, die es herauszufinden gilt. Nicht immer ist sie offensichtlich.

Ein Beispiel: Immer wenn Sie gestresst von der Arbeit nach Hause kommen, beginnen Sie, wie unter Zwang, durch alle Schubladen zu stöbern und alle Süßigkeiten aufzuessen, die Sie finden können. Vor allem in längeren Perioden mit viel Arbeit, führt dies regelmäßig zu einer ungewollten Gewichtszunahme, die für neuen Stress sorgt. Dennoch scheint es Ihnen kaum möglich, diesen „Teufelskreis“ zu durchbrechen.

Herauszufinden, was eine Gewohnheit auslöst („nach einem stressigen Tag bin ich endlich zu Hause und schalte den Fernseher an“) und welche Belohnung daraus resultiert (Entspannung, sich etwas Gutes tun etc.) sind wichtige Hinweise, um eine Gewohnheit zu verändern.

Ein Tagebuch kann dafür eine entscheidende Hilfe sein. Dazu ist es notwendig aufzuschreiben, was man vor Ausführung der Gewohnheit getan hat (nach Hause gekommen, Schuhe ausgezogen, Fernseher angeschaltet), wie man sich fühlt (ich bin völlig erschöpft, stehe unter Spannung, habe Hunger), und wie man sich nach der gewohnten Handlung fühlt (entspannt, bisschen unwohl, schlechtes Gewissen).

Zu diesen Ergebnissen zu kommen, wie man sich fühlt und was die Gewohnheit (Süßigkeiten) bewirkt, kann einige Tage dauern. Haben Sie einfach ein bisschen Geduld bei diesem Experiment.

Zum ersten Teil des Artikels geht es hier: Gewohnheiten stellen die Weichen zum Erfolg

 

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Habits set your course for success.

Our daily lives are interfused with individual habits. These habits influence the levels of success which we achieve in the long run, while at work, playing sports, or following a weight-loss plan. It sounds somehow over exaggerated, but take a closer look at the topic the connection becomes obvious.

Nearly 40 to 50% [1] of things which we do daily are not based on conscious decision making but on habits. These habits determine the first things that we do after getting up in the morning, where we buy our groceries, what we eat, if we are practicing any sports, if we are punctual, thrifty, or if we are masters of procrastination.

Our brain wants to save energy. Reducing the number of decisions we make daily supports this tendency quite well. If you want to make a decision you would need to weigh different options. That’s tiring. It is much more convenient to order the same food in the restaurant over and over again or to make yourself comfortable on the sofa after work with some snacks while you flick through the TV channels.

One habit clears the path over time and it gets easier and easier to walk the way (practice the habit) without having to thinking about it. This can be either a good thing or a bad thing.

The sum of numerous small daily decisions bears great momentousness: it can mean the difference between being overweight or in shape, having a successful carrier in sports or producing just average performances, as well as having more or less success in your job.

In which area would you like to achieve success? To reach your goal it is quite helpful to assess those of your habits which are connected to this part of your life. To put these habits under a microscope means to check whether they help you to succeed, or if they are the reasons why you are still waiting for your big break-through.

Changing one main habit can be the first step to your future success!

[1] Bas Verplanken & Wendy Wood (2006): Interventions to Break and Create Consumer Habits“. Journal of Public Policy and Marketing 25: No. 1, p. 90-103

Recommended Book:

DUHIGG, Charles (2013): The Power of Habit. Why we do what we do, and How to Change. Random Book House.

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