Verantwortung – das Schlüsselwort für Gesundheit, Glück und Erfolg.

Wir können keine Verantwortung für andere übernehmen, wenn wir dies nicht einmal für unser eigenes Leben tun.

Das neue Jahr ist die perfekte Gelegenheit, um gesünder, glücklicher und auch endlich erfolgreicher zu werden (in welchem Bereich auch immer). Man kann darüber streiten, ob man dafür bis zum 1. Januar eines beliebigen Jahres warten muss, aber an einem 1. Januar ist das tatsächlich ein perfektes Datum. Eine wichtige Zutat muss aber zu jeder Zeit vorhanden sein, damit unser Vorhaben auch wirklich funktionieren kann: Wir müssen Verantwortung übernehmen.

Es gibt viele Gründe oder Ausreden

Wir finden immer einen Grund, warum wir unsere Wünsche nicht in die Tat umsetzen können. Es geht einfach nicht, weil wir wahlweise keine Zeit haben, Person XYZ uns daran hindert, wir nächste Woche beginnen werden, wir nicht wissen, wie wir beginnen sollen, nicht so viel Willenskraft haben oder auf den richtigen Moment warten möchten etc. Die Liste der Gründe, ist individuell und praktisch endlos lang. Unser Gehirn kann dabei ganz schön kreativ werden und oft glauben wir diese Gründe auch selbst.

Unser Kopf ist kreativ darin, Ausreden zu finden.
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Was haben all diese Gründe gemeinsam?

Sie sorgen mit all diesen Gründen dafür, dass wir unser Leben davon abhängig machen, was andere tun oder von den äußeren Bedingungen, die in unserem Leben gerade bestehen. Wir haben also einen Traum, ein Ziel, einen Wunsch und können dies erst in die Tat umsetzen, wenn alle Rahmenbedingungen mitspielen und uns alle Personen in unserem Umfeld unterstützen? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das nie passieren wird.

Puh, da sind wir ja nochmal davongekommen. Eine Veränderung oder einen Traum in Angriff zu nehmen heißt ja auch, dass wir Energie investieren müssen, dass es nicht immer einfach ist und, dass wir womöglich auch scheitern könnten (das ist wieder ein ganz eigenes Thema, denn etwas lernen werden wir auf jeden Fall). So lange aber Rahmenbedingung XYZ besteht, können wir doch wirklich nicht beginnen.

Wir werden bestimmt beginnen, wenn die Rahmenbedingungen endlich perfekt sind.
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Die Tragweite erfassen.

Die Erleichterung, dass wir unser Ziel nicht in Angriff nehmen können, ist aber nur von kurzer Dauer, wenn wir uns die ganze Tragweite dieser Situation überlegen: Wir sind das Opfer unserer Rahmenbedingungen und unserer Mitmenschen? Wir können deswegen unsere Ziele und Träume nicht erreichen, weil Andere daran “schuld” sind?

Verantwortung für unsere Gesundheit

Auch für unsere Gesundheit geben wir gern unsere Verantwortung ab, weil es einfach bequem ist. Auch wenn das sicherlich nicht der Grund ist, den wir offiziell dafür nennen. Offiziell setzen wir Alkohol, Rauchen und Fast Food mit “Lebensqualität” und “Genuss” gleich. Wir möchten uns doch mal etwas “gönnen”. Wir haben keine Zeit oder kein Geld für gesunde Ernährung oder Training, geben aber auf der anderen Seite fast 10 Euro für eine Packung Zigaretten oder sogar deutlich mehr für eine “Mahlzeit” in einem Fast Food Restaurant aus.

10 Euro für ein Fast Food Menü, das uns krank macht sind machbar, aber 10 Euro für frisches Gemüse?
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Manchmal überlege ich, was die Ursache für diese Verantwortungslosigkeit ist, schließlich leidet nicht irgendjemand anderes, wenn wir krank werden, sondern wir selbst. Wir müssen später Blutdrucktabletten nehmen, schleppen Übergewicht mit uns herum und können unser Leben nur noch streckenweise genießen, weil wir unter Schmerzen oder chronischen Erkrankungen leiden.

Verzerrte Einschätzung

Ich denke, dafür gibt es (mindestens) zwei Gründe. Zum einen unterschätzen wir drastisch unser Risiko, ernsthaft krank zu werden, während wir eine Vielzahl von Risiken im Gegenzug für andere Menschen, deutlich realistischer einschätzen [1].

Zum Anderen glaube ich, dass wir unseren Einfluss, denn wir auf Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit haben und unsere Möglichkeit, in unserem Leben nachhaltig etwas positiv zu verändern, drastisch unterschätzen. Dafür mag es verschiedene Gründe geben, wie z. B. dass es bisher nicht geklappt hat oder wir glauben, nicht clever genug zu sein. Aber jeder noch so kleine Schritt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn wir mit etwas, das uns wichtig ist, jeden Tag nur 1% besser werden, haben wir uns nach 365 Tagen um 3778% verbessert. Das ist unglaublich!

Wir unterschätzen unser Risiko für Erkrankungen, aber auch die Chance, wirkliche Veränderungen zu erreichen.
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Übernimm Verantwortung für dein Leben und deine Gesundheit

2020 kann dein Jahr sein, um deine eigenen Ausreden und “Gründe” zu enttarten, warum du bisher wichtige Veränderungen nicht in Angriff genommen hast. 2020 kann dein Jahr sein, um Verantwortung für dein eigenes Leben und eine Gesundheit zu übernehmen und Lösungen zu suchen, statt zu begründen, warum etwas nicht klappen kann. Erkenne die Lähmung, in die dich eine Opferrolle manövriert, sie hindert dich daran endlich Dinge zu tun und zu erreichen, die dir wirklich wichtig sind.

Werde aktiv, formuliere deine Ziele und Träume, recherchiere wie andere in dem jeweiligen Bereich ihr Ziel erreicht haben, sprich mit Personen, die deiner Meinung nach hilfreich für dich sein können! Werde aktiv, gestalte deinen Alltag und triff Entscheidungen. jeden Tag eine kleine Entscheidung, jeden Tag ein kleiner Schritt auf dem Weg zu mehr Verantwortung in 2020. Anregungen dazu findest Du beispielsweise hier: 10 simple Strategien für mehr Gesundheit.


Hier gibt es mehr zu Lesen, das zur Inspiration dienen kann:


Ressourcen oder zum Weiterlesen für Interessierte:

[1] Müller-Peters, H. & Gatzert, N. (2016): Todsicher: Die Wahrnehmung und Fehlwahrnehmung von Alltagsrisiken in der Öffentlichkeit.

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