Glaube nicht alles, was du denkst!

Glaube nicht alles, was du denkst!
Hast du mal darüber nachgedacht, dass das, was wir über uns selber glauben, gar nicht wahr sein muss? Deswegen glaube nicht alles, was du denkst!
Was sind deine Glaubenssätze über Dich selbst?
Photo Credit: Pixabay

Was wir über uns selbst glauben

Als wir auf die Welt gekommen sind, hatten wir keinerlei Idee, wer wir sind und was wir können oder vielleicht nicht können. Über die Jahre haben wir von Eltern, Geschwistern, Lehrern, Freunden und auch Menschen, die uns vielleicht nicht so wohlgesonnen waren (oder es nicht besser wussten) gelernt, was wir heute über uns selber glauben.
Das können Glaubenssätze sein wie “Ich bin völlig unmusikalisch”, “Ich habe den Körperbau meiner Mutter geerbt”, “Ich bin nicht so klug, wie meine Schwester” oder auch “Ich habe schon immer bei Schwierigkeiten schnell aufgegeben”.

Die Gedanken beeinflussen unser Handeln

Diese Gedanken tauchen immer wieder in unserem Kopf auf und beeinflussen, wie wir uns fühlen, wie wir handeln, was wir uns zutrauen und wovon wir lieber die Finger lassen. Jeden Tag haben wir etwa 60.000-70.000 Gedanken. 90% davon sind die gleichen Gedanken, wie am Tag zuvor. Der Einfluss dieser permanent wiederkehrenden Gedanken kann deswegen gar nicht unterschätzt werden.
Jeden Tag haben wir etwa 60.000-70.000 Gedanken. 90% davon sind die gleichen Gedanken, wie am Tag zuvor.
Wenn wir uns viel zutrauen und die Erfahrung gemacht haben, dass wir schaffen, was wir uns vornehmen, ist das positiv! Wenn diese Gedanken jedoch dafür sorgen, dass wir an uns selbst zweifeln oder glauben, dass wir “es” sowieso nicht schaffen werden, hält uns das davon ab, unser Leben so zu leben, wie wir es uns wünschen. Diese Gedanken limitieren uns.
Unsere Glaubenssätze können uns limitieren.

Alte Programmierungen überschreiben

Damit wir die eigenen Limitationen in ihrer Auswirkung einschränken können und ihnen nicht die Macht über unser Leben geben, müssen wir uns neu programmieren. Es ist unheimlich wichtig, dass wir Ziele, die wir uns gesetzt haben, präsent in unserem Kopf und Alltag halten. Wir müssen ja eine alte hartnäckige Programmierung überschreiben.
Wege dazu sind beispielsweise: Diese Ziele uns jeden Tag bildlich vorzustellen, sie uns aufzuschreiben und uns als Erinnerungen in unser Telefon zu schreiben (vielleicht auch mehrfach täglich). Wie wäre es mit einem Zettel mit euren Zielen am Badezimmerspiegel, die ihr jeden Tag mindestens zwei Mal beim Zähneputzen, nicht nur gedankenverloren anschaut, sondern bewusst lest und damit euer Gehirn darauf trainiert?
Unsere Ziele präsent zu halten hilft, alte Programmierungen zu überschreiben.

Wenn Zweifel aufkommen

Dennoch kommen diese alten Glaubenssätze manchmal wieder hoch. Plötzlich ist da wieder der Gedanke “das schaffe ich sowieso nicht”. Nehmt diese Gedanken nicht so ernst. Es sind nur Gedanken, nicht die Wahrheit. Lasst euch nicht von Ihnen stoppen. Sie sind der Weg, wie euer Gehirn euch an die alten Glaubenssätze erinnern möchte. Sie wollen sich praktisch noch einmal Gehör verschaffen. Lange genug sind sie euer täglicher Begleiter gewesen.
Gedanken zu beobachten schafft Distanz und nimmt ihnen die Macht.

Distanz schaffen

Bleibt konsistent mit Eure neuen Glaubenssätzen: Ich bin jemand der auf seine Gesundheit achtet, ich bin jemand der fit ist, ich bin jemand, der voller Energie ist und ich schaffe das. Nach einiger Zeit tauchen diese “alten” Gedanken immer seltener auf.
Der einfachste Weg ist, sie einfach zu bemerken, im Sinne von “ach da ist er ja wieder der alte Gedanke” und sich an den neuen Glaubenssatz zu erinnern. Das schafft Distanz zu diesen Gedanken von “Ich bin, was ich denke” zu “ach, das denke ich also”. 🙂 Wir beobachten unsere Gedanken also mit mehr Abstand und das nimmt ihnen ihre Macht.
Kennt Ihr solche Gedanken, die euch vielleicht bisher abgehalten haben, bestimmte Dinge in eurem Leben in Angriff zu nehmen?
Im Englischen sagt man so schön: “Don’t believe everything you think!” 🙂
Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag!

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