Die 5 größten Abnehmblockaden.

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Abnehmblockaden machen uns das Leben echt schwer. Da zählen wir Kalorien, versuchen uns mehr zu bewegen – wie es immer empfohlen wird –  und trotzdem bewegt sich der Zeiger auf der Waage keinen Millimeter. Vielleicht ist auch die Waage kaputt? Woran es wirklich liegen kann, dass du offenbar nicht abnehmen kannst, wirst du heute erfahren.


Hier findest du frühere Artikel zum Thema unerwünschte Gewichtszunahme – vielleicht magst du da auch einmal reinschauen…


Abnehmblockaden – warum spielen sie eine Rolle?

Unser Körper ist keine mathematische Gleichung, auch wenn uns das immer erzählt wird. Einfach irgendwo etwas dazu tun (z. B. Bewegung) und an einer anderen Stelle etwas weglassen oder reduzieren (z. B. Kalorien) sorgt nicht – selbst wenn es logisch wäre – für das gewünschte Ergebnis.

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Photo Credit: silviarita auf Pixabay

 

Egal, wie stark wir glauben und hoffen, dass das doch irgendwann funktionieren muss. Unser Körper ist extrem clever, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Er lässt sich nicht einfach von unseren Versuchen beeinflussen, die Reserven für schlechte Zeiten (Fettpolster) loszuwerden. Abnehmblockaden ergeben sich daraus, daß unser Körper viel komplexer ist, als wir glauben.

Die 5 wichtigsten Abnehmblockaden möchte ich dir deswegen heute vorstellen.

Abnehmblockade 1: Stress

Wir nehmen Stress als Abnehmblockade zu Unrecht nicht für voll. Sind wir häufig gestresst, schaltet unser Körper jedoch auf einen „Notstoffwechsel“. Entwicklungsgeschichtlich hat es unser Überleben gesichert, wenn Funktionen, die für das Überleben in diesem Augenblick nicht erforderlich sind, pausiert wurden: Fettverbennung, Verdauung und Heilung zählen beispielsweise dazu. Ups. Solange also Stresshormone (z. B. Cortisol und Adrenalin) in unserem Körper zirkulieren, gibt es für unseren Körper keinen Grund, auch nur eine Kalorie aus unseren Fettspeichern als Energie zu verwenden. Bei Frauen sorgt Stress in Addition oftmals noch für eine Verschiebung der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron, was das Abnehmen noch schwieriger macht. 

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Photo Credit: Darren Coleshill auf Pixabay

 

Tipp: Unser Stresserleben ist hoch individuell und veränderbar. Wie sehr wir uns durch eine Situation in Stress versetzen lassen, haben wir selbst in der Hand. In Ergänzung dazu, muss Stress unbedingt mit Bewegung und Entspannung balanciert werden, daran führt kein Weg vorbei.

Mehr Hintergründe und viele Strategien dazu gibt es hier: Warum Stress uns krank macht und was wir dagegen tun können.

Abnehmblockade 2: Insulin

Insulin kennen wir oft nur aus dem Zusammenhang mit Diabetes. Aber wir alle verfügen glücklicherweise über das Hormon Insulin. Es sorgt dafür, dass zu Zucker abgebaute Kohlenhydrate als Energie in unsere Zellen gelangen. Insulin ist quasi der Bus, der die Passagiere (den Zucker) transportiert. Soweit so gut. Kohlenhydrate aus Getreide, Reis, Brot, Nudeln, Kartoffeln, Süßigkeiten, Alkohol, süßen Getränken und Teilchen sind für unseren Körper schnelle Energie. So lange diese vorhanden ist, können wir so viel Fett mit uns herumtragen, aber der Körper wird es nicht nutzen. Warum sollte er, wenn doch ständig neue Energie zugeführt wird.

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Photo Credit: Karolina Grabowska auf Pixabay

 

Genau das passiert mit unserer heutigen Ernährung. Permanent essen oder trinken wir etwas und halten den Insulinspiegel dadurch hoch. Wir verbrennen also unsere Fettreserven nicht, schlimmer noch, wir lagern mehr Fett ein. Gerade ein dicker Bauch ist ein prominentes (im wahrsten Sinne des Wortes) Zeichen dafür, dass der Insulinspiegel meistens hoch ist.

Tipp: Den Insulinspiegel kann man recht einfach senken, indem man Kohlenhydrate reduziert, vor allem Zucker und Stärke und auf Gemüse in allen bunten Farben und natürliche Fette setzt. Die zweite zentrale Strategie ist es, dem Körper zwischen den Mahlzeiten ausreichend Zeit zu geben, damit der Insulinspiegel sinken kann, wie ein Minifasten.

Mehr zu beiden Themen gibt es hier: Macht Insulin uns dick? und Fasten: neumodischer Unsinn oder Wunderwaffe?

Abnehmblockade 3: Schlafmangel

Schlaf ist, wie man im Englischen so schön sagt, der „Master-Regulator“. Das kann man fast so stehen lassen. Wenn wir nicht gut oder zu wenig für unseren persönlichen Bedarf schlafen, beeinträchtigt dies die Funktion ALLER Prozesse im Körper. Die Hormone verschieben sich in Richtung weniger Sättigung und mehr Hunger, wir sind mehr gestresst (siehe Punkt 1) und bewegen uns weniger, weil uns Energie fehlt.

Schon eine Nacht mit unzureichendem Schlaf sorgt dafür, dass wir am nächsten Tag einen erhöhten Insulinspiegel haben uns unser Körper nicht mehr optimal auf dieses Hormon reagiert (Insulinresistenz). Die damit einhergehenden Prozesse habe ich soeben in Abschnitt 2 geschildert. Es hängt quasi alles zusammen, welch eine Überraschung.

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Photo Credit: Free-Photos auf Pixabay

 

Abnehmblockade 4: Achtlosigkeit

Wie oft essen wir, ohne Hunger zu haben oder hören nicht auf zu essen, obwohl wir bereits satt sind. Wenn es uns nicht gelingt, die biologischen Signale für Hunger und Sättigung wahrzunehmen und entsprechend zu handeln, bleiben andere Maßnahmen wirkungslos. Hunger und Sättigung sind die eingebauten Mechanismen, die darüber entscheiden, wann wir einen biologischen Bedarf an Nahrung (wohlgemerkt Nahrung, nicht essbaren Substanzen) haben und wann dieser Bedarf gedeckt ist.

Dies wieder wahrzunehmen wir für viele von uns ein Lernprozess sein, für den man ein bisschen Geduld mitbringen muss.

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Photo Credit: StockSnap auf Pixabay

 

Tipp: Echte Lebensmittel wie Gemüse, Avocado, Oliven, fetter Fisch, hochwertiges Fleisch, Beeren, Salate, Olivenöl, Nüsse und Samen entsprechen unserem biologischen Programm und fördern ein natürliches Sättigungsgefühl. Flüssige Kalorien, Fast-Food, Snacks und Süßkram hingegen bringen Hunger und Sättigung nachhaltig durcheinander, denn sie enthalten Zucker und Zusatzstoffe aber kaum Nährstoffe.

Achtsam und bewusst zu essen ist die zweite zentrale Strategie. Ohne Ablenkung, gut kauen, langsam essen – das klingt nicht sonderlich aufregend hilft aber, Hunger und Sättigung wieder wahrzunehmen.

Hier gibt es mehr zum Thema: Die richtige Sättigung entscheidet über dein Gewicht. und Warum Achtsamkeit mir hilft, endlich abzunehmen!

Abnehmblockade 5: Hochintensives Training

Wie oft erlebe ich in meinem Coaching, dass – vor allem Frauen – verzweifelt sind. Sie trainieren drei Mal in der Woche hart und nehmen kein Gramm ab. Dass genau dieses harte Training eine Abnehmblockade sein soll, sorgt häufig für erstaunte Blicke. Gerade Menschen, die sowieso schon ein hohes Maß an Stress im Alltag erleben versuchen, mit noch mehr Druck den Kilos zu Leibe zu rücken. Dafür gibt es eine Erklärung: Dieses harte Training sorgt für zusätzlichen Stress (siehe Punkt 1).

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Photo Credit: Ketut Subiyanto from Pexels

 

Die verbrannten Kalorien sind nicht entscheidend, wenn wir gleichzeitig die Stresshormone in unserem Körper nach oben treiben. Unser Körper steuert dagegen, denn in Stresszeiten die Reserven aufzubrauchen, würde unser Überleben gefährden.

Tipp: Entscheidend ist es dann, mehr zu entscheiden, was uns guttut und was hilft, zunächt den Stress zu reduzieren. Ruhige Trainingseinheiten einzubauen, Spazieren zu gehen, Erholungszeiten einzuplanen und Zeit in der Natur zu verbringen sind deutlich hilfreicher als man glaubt. Denn sie setzen an der Ursache an und reduzieren die Menge an Stresshormonen. Das wiederum verbessert unseren Schlaf, normalisiert Hunger und Sättigung, verbessert unsere Zufriedenheit und ändert damit auch unser Essverhalten.

Hier gibt es eine Yogaeinheit für alle Level mit mir, so dass du gleich beginnen kannst: Vinyasa Yoga für alle mit Magdalena | auf YouTube

Abnehmen ohne Blockade

Abnehmen ist insgesamt viel komplexer als es in den Medien kommuniziert wird. Der Fokus auf Kalorien, Willenskraft und retuschierte Schönheitsideale ist nicht nur irreführend, sondern gefährlich und macht viel zu viele Menschen unglücklich. Warum sollten wir mit Anstrengung und noch mehr investierter Energie versuchen, etwas zu erreichen, wenn wir noch nicht einmal die passenden Rahmenbedingungen geschaffen haben. Das ist ein bisschen wie in einem staubtrockenen Garten, mit ausgelaugtem und toxischem Boden unsere Energie darauf zu konzentrieren, diese eine mickrige Pflanze zum Wachsen zu bringen. Wie wäre es statt dessen mit guter neuer Erde, Dünger und Wasser?

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Photo Credit: Free-Photos auf Pixabay

 

fitfighters®-Online als Antwort auf Abnehmblockaden

Genau aus diesem Grund habe ich fitfighters®-Online entwickelt. Es hat mich in den letzten Jahren immer gestört, dass es so viele Diäten und Programme gibt, die komplett vergessen, dass wir nicht leben, um irgendwann einmal glücklich zu sein, wenn wir unser Ziel erreicht haben. Ganz abgesehen davon, dass wir nicht glücklich sein werden, wenn die Waage das Zielgewicht anzeigt, wenn wir es nicht jetzt schon sind (klingt paradox, daher mehr dazu hier). Wir leben jetzt und sollten unser Leben so gestalten, dass es uns jetzt gut geht und wir verantwortlich mit unserem Körper und unserem Potential umgehen, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.


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Hier die Links zu den angesprochenen Themen:


Weitere externe Quellen zum Weiterlesen und Weiterhören (in Englisch):

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