Besser essen mit den „CLEAN 15“

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Was sind die „Clean 15“ und wofür muss ich sie kennen? Um dieses Thema soll es heute in meinem Artikel gehen! Der Begriff kommt – vermutlich unschwer zu erkennen – aus dem Englischen und heißt so viel wie die „sauberen 15“. Diese Gruppe von Lebensmitteln zu kennen, kann uns beim Einkauf helfen, gute Entscheidungen zu treffen!

Was bedeutet Clean-15?

Wir stehen vor der Obst- und Gemüsetheke und sehen einige Produkte in Bio-Qualität, andere scheint es nur aus „konventionellem“ Anbau zu geben. Ein Hauptunterschied zwischen beiden Gruppen ist die Belastung mit Pestiziden, Insektiziden und anderen Giftstoffen. Diese lassen sich auch nicht komplett abwaschen, da sie in die Zellen der Pflanzen eindringen [4].

Wenn wir jetzt nun wüssten, ob wir immer Bio-Produkte kaufen sollten oder ob angebotene Obst- und Gemüsesorten aus konventionellem Anbau genauso gut sein können. Das Gute ist, darüber hat sich die Environmental Working Group (EWG) schon Gedanken gemacht und veröffentlicht jährlich eine aktuelle Liste der so genannten „CLEAN 15“ [1].

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Photo Credit: Canva

Die Clean-15 geben uns nun einen Anhaltspunkt, welche Obst- und Gemüsesorten normalerweise weniger mit Pestiziden belastet sind und deswegen in der Regel unbedenklich aus konventionellem Anbau gekauft werden können [2]. Das kann oftmals auch eine ganze Menge Geld sparen.

Was sind die CLEAN-15 im Jahr 2021?

Das sind die CLEAN 15 (Diese Liste wird auf der Seite der EWG jedes Jahr aktualisiert) [2,3]

  1. Avocado
  2. Zuckermais (sollte jedoch nicht aus den USA stammen, da Mais dort oft genetisch verändert ist)
  3. Ananas
  4. Zwiebeln
  5. Papaya (kann aus genetisch verändertem Saatgut stammen, wenn aus den USA importiert und in Hawaii angebaut [3])
  6. gefrorene Erbsen
  7. Aubergine
  8. Spargel
  9. Brokkoli
  10. Kohl
  11. Kiwi
  12. Blumenkohl
  13. Champignons
  14. Honigmelone
  15. Zuckermelone

Vorteile der Clean 15

Nun kennst du die Top 15 der am wenigstens mit Pestiziden belasteten Obst- und Gemüsesorten. Vielleicht magst du dir diese Liste abfotografieren, um sie zum Einkauf mitzunehmen? Auch, wenn die Ergebnisse der EWG sicherlich nicht zu 100% auf den Anbau von Obst und Gemüse in Deutschland übertragbar sind, liefert die Liste einen guten Anhaltspunkt für deine Entscheidungen im Supermarkt!

Photo Credit: Canva

Ergänzend ist es für Gesundheit und Umwelt immer empfehlenswert, lokal oder auf dem Wochenmarkt zu kaufen. Diese Bauern (bzw. deren Betriebe) sind zwar oftmals nicht Bio-zertifiziert, aber die Ware ist oft frischer (weil lokal) und bei kleineren Betrieben oft unter ähnlichen Bedingungen gewachsen, wie in Bio-Landwirtschaft. Fragt einfach nach, die Verkäufer geben in der Regel gern Auskunft über die Herkunft der Waren.

Und noch ein Tipp: Vermeidet Plastikverpackung wann immer es möglich ist. Lose Ware, Papiertüten oder eigene wiederverwendbare Gemüsebeutel machen es oftmals möglich! 😉

In Ergänzung dazu ist es sicherlich hilfreich, auch das DIRTY DOZEN zu kennen, die 12 Sorten von Obst und Gemüse, die am meisten mit Pestiziden und Toxinen belastet sind. Alle Infos dazu findest du hier: DIRTY DOZEN: Das solltest du vermeiden.


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Quellen:

[1] Environmental Working Group: https://www.ewg.org/

[2] https://www.ewg.org/foodnews/clean-fifteen.php

[3] https://foodrevolution.org/blog/dirty-dozen-clean-fifteen/

[4] https://www.healthline.com/nutrition/clean-15#TOC_TITLE_HDR_3

2 Gedanken zu „Besser essen mit den „CLEAN 15“

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