5 Gründe, warum Mentaltraining hilft, dein Potential zu entfalten.

Mentaltraining wird häufig als eine „Luxusbehandlung“ für hochbezahlte Athleten betrachtet. Aber auch dann ist es für Außenstehende oftmals nicht wirklich klar, welche Ziele Mentaltraining verfolgt und welchen Nutzen es haben kann. Die Vorstellung ist mitunter, dass es sich um Therapie auf der Couch oder magischen Hokuspokus handelt, der die Athleten auf wundersame Weise schneller oder besser machen soll.

Weit gefehlt! Tatsächlich ist Mentaltraining keine Zauberei und kein Aberglaube!

Hast du schon einmal erlebt, dass du vor einer Prüfung oder einer öffentlichen Rede so nervös gewesen bist, dass du vergessen hast, was du gelernt hattest oder sagen wolltest? Mentaltraining hätte dabei helfen können, dich im Vorfeld mit Techniken auszustatten, die dich beruhigen und helfen, dich zu konzentrieren. Beide Attribute sind unabdingbar, um eine gute Leistung in einer derartigen Situation zu erbringen.

Ein anderes Beispiel: Kannst du mühelos auf einer 15cm breiten Linie laufen, die auf den Boden gemalt ist z. B. einer Parkplatzmarkierung? Ich bin sicher, dass kannst du. Völlig problemlos. Wie ist es aber, wenn wir davon sprechen, dass es sich um einen 15 cm breiten Balken in einer Höhe von 3 m handelt? Bist du dann noch immer entspannt oder ist es nicht vielmehr so, dass plötzlich dein Kopf beginnt „dazwischen zu funken“, du dich schlagartig unsicher und wackelig fühlst? Deine physischen Fähigkeiten sind aber unverändert. Lediglich dein Kopf sorgt dafür, dass du dir ausmalst, was in dieser Situation alles passieren könnte, du wirst unkonzentriert, weniger selbstsicher und bist nicht mehr in der Lage, deine Leistung abzurufen.

Dies ist ein Beispiel, um die Bedeutung mentaler Stärke zu verdeutlichen. Natürlich ist unser Kopf auch dazu da, um uns vor Gefahren zu warnen. Oftmals sind die Gefahren aber nicht real, sondern eben nur in unserem Kopf (z.B. bei einer öffentlichen Rede), unsere Reaktion auf reale oder eingebildete Gefahren ist jedoch die Gleiche.

Wenn du darauf nicht vorbereitet bist, welchen gewaltigen Einfluss deine Psyche auf dein Handeln und deine Reaktionen haben kann, erwischt es dich in Situationen, die „Leistung auf den Punkt“ erfordern, eiskalt, wenn deine Nerven versagen. Andererseits kann alles ganz wunderbar laufen, du fühlst dich selbstsicher, hast gut geschlafen, machst dir keine Sorgen und plötzlich erbringst du eine Leistung, die du dir nie zugetraut hättest.

Deine Psyche kann das Zünglein an der Waage sein, sowohl für eine gute als auch eine schlechte Leistung. Grund genug, sich mit dem Thema Mentaltraining zu beschäftigen.

Mentaltraining kann dir im Sport oder täglichen Leben helfen indem:

  1. du dir deiner Stärken bewusst wirst und lernst, an sie zu glauben.
  2. du lernst, mit eigenen Fehlern umzugehen, ohne dass sie deine Leistungsfähigkeit negativ beeinflussen, sondern dir vielmehr helfen, besser zu werden.
  3. es dir hilft, Dich auf deine Aufgabe zu konzentrieren, ohne dich ablenken zu lassen.
  4. du lernst, dich vor einer herausfordernden Aufgabe (Prüfung, Wettkampf, Rede) in den Zustand der richtigen Energie zu versetzen (beruhigt & entspannt vs. hochkonzentriert & leistungsbereit).
  5. Du lernst, Routinen und Abläufe zu entwickeln, die du wie ein Handwerkszeug nutzen kannst, um dich auf leistungsrelevante Situationen vorzubereiten.

Unterschätze niemals die Kraft deiner Psyche, wenn Du in Job oder Sport dein ganzes Potential entfalten möchtest, denn sie kann über eine gute oder schlechte Leistung entscheiden, selbst wenn du fachlich oder physisch perfekt vorbereitet bist.

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